Aus einer Idee wird ein Unternehmen
Wie aus der Frage 'Was passiert eigentlich mit alten Kerzen?' Wachswandel entstand. Vom ersten Kerzenrest im Dezember 2024 bis zur Gründung 2025.
Dezember 2024: Die erste Sammelstelle steht bei REWE in Weilerswist. Im März 2025 folgt der Gesellschaftsvertrag der Wachswandel UG (haftungsbeschränkt), im Mai die Eintragung. Davor war es eine Frage, dann ein Hobby, dann eine Idee mit Potenzial. Die Frage: Was passiert eigentlich mit alten Kerzen, abgebrannten Teelichtern, gebrochenen Stumpenresten?
Die Lücke
Die Antwort, die wir 2024 fanden: in Deutschland praktisch nichts. Kein systemisches Recycling, kein Sammelsystem, keine Rückführung in den Kreislauf. Das Wachs endet meist im Restmüll - obwohl es sich technisch und qualitativ ideal wieder giessen lässt.
Das Modell
Aus dieser Lücke entstand der Plan: Wachs einsammeln, sortieren, einschmelzen, neu gießen - und das mit einer sozialen Komponente, weil das Wachs allein zu klein ist, um große Wirkung zu entfalten. Spendenanteil aus jedem Verkauf, kostenlose Sammelstellen, Werbung als Refinanzierung. Das Modell stand. Die UG-Gründung machte es offiziell.
Im Frühjahr 2026, 16 Monate später, sind wir an einem Punkt, an dem das System trägt. Werkstatt, Logistik, Sammelnetz, Partnerprogramm, Shop. Aus der Frage ist ein Unternehmen geworden - und ein Modell, das wir auf weitere Materialien übertragen wollen. Mehr zur Vision dahinter.

Werkstatt & Außenwirkung
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