Wachswandel ist ein Sozialunternehmen aus Weilerswist. Wir starten beim Kerzenwachs - mit dem Ziel, Rückführung als System zu etablieren. Rote Tonnen, eigene Touren, eine Werkstatt und ein Netzwerk aus Standorten, die mitmachen.
Wachsmenge: Stand 09/2026, aus den Abhol-Protokollen der Werkstatt. Mehr unter Transparenz.

Der Anlass
Es gab keinen Weg, altes Wachs zurückzuholen. Also haben wir einen gebaut.
Aufgerechnet auf ein einzelnes Wohnviertel ist das ein riesiger, weitgehend ungenutzter Wachsstrom. Wachswandel ist als zweckorientiertes Sozialunternehmen angetreten: Umsatz finanziert den Betrieb, ein definierter Anteil fließt immer als Spende an soziale Partner.
Heute sind wir 35 Sammelstellen stark, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Und morgen für mehr als nur Wachs.
Vier Teile, ein Kreislauf: Was in die rote Tonne kommt, ist ein paar Wochen später eine neue Kerze.
01Im Supermarkt, in der Gemeinde, auf dem Hof. Für den Standort kostenlos.
02Die Sammelstelle meldet im Portal, wenn die Tonne voll ist - wir holen ab, nach Bedarf statt nach Kalender.
03In Weilerswist wird das Wachs sortiert, geschmolzen und zu neuen Kerzen gegossen.
04Im Shop und in den Partner-Editionen - mit Spendenanteil an Initiativen aus der Region.
So trägt es sich
Werbung auf den Tonnen und der Verkauf der Kerzen finanzieren die kostenlosen Sammelstellen.
So spenden wir
Ein fester Anteil jedes Verkaufs geht an Partner-Initiativen. Keine Bittbriefe, keine Spendenquittung. Transparenz
Rechtsform
Wachswandel UG (haftungsbeschränkt) - ein Sozialunternehmen, nicht gemeinnützig. Vision & Mission
Fünf Prinzipien
Daran lassen wir uns messen - im Netzwerk, in der Werkstatt und in den Zahlen.


Wer dahinterstehtDas Wachs kommt auf derselben Stufe zurück in den Kreislauf - als neue Kerze, nicht als minderwertiger Rest. Gegossen in Weilerswist, ohne lange Logistik-Ketten.
Zum Beispiel: Aus der Tonne bei REWE Weilerswist wird die Alpaka-Kerze für Lacrima.
Eine Tonne, kein Anruf, keine Anmeldung. Mitmachen muss leichter sein als wegwerfen.
Zum Beispiel: Kerzenreste in der Tüte sammeln, beim nächsten Einkauf in die rote Tonne kippen, Tüte wieder mit - fertig.
Wir verkaufen keine Kerzen um der Kerzen willen - wir bauen ein Netz aus Standorten, Touren und Werkstatt. Werbung auf den Tonnen und die Kerzen finanzieren es.
Zum Beispiel: Die Sammelstelle kostet den Standort nichts; Werbung auf der Tonne und die Kerze mit Spendenanteil zahlen Tonne und Tour.
Jede Sammelstelle, jede Edition, jede Spende ist dokumentiert - keine Behauptung ohne Beleg.
Zum Beispiel: Die Quoten stehen auf Transparenz, die Sammelstellen live auf der Karte.
Wachs ist der Anfang. Tonne, Touren und Software funktionieren auch für andere Materialien.
Zum Beispiel: Die Tonne bleibt dieselbe, egal ob Wachs drin ist oder morgen ein anderes Material.
Von der ersten Tonne bei REWE Weilerswist zur Plattform für mehrere Materialien - Jahr für Jahr, belegt im Blog.
2024
Die erste Sammelstelle steht im Dezember bei REWE in Weilerswist.
Zur Story →2025
Die UG wird gegründet (Gesellschaftsvertrag im März, Eintragung im Mai). Erste Sammelstellen über Weilerswist hinaus, drei Spenden-Partner mit eigener Edition, die Werkstatt zieht aus der Garage in eigene Räume.
Zur Story →2026Heute
Social Entrepreneur Award des Kreises Euskirchen, die ersten Sammelstellen in Rheinland-Pfalz, Lebensfreude als vierter Spenden-Partner, Meldesystem und Partnerportal in Version 2.
Zur Story →Dann
Erste Sammelstellen in Belgien und Luxemburg, weitere Materialien in der Tonne, Rückführung für Unternehmen. Was als Nächstes kommt
2035
Eine Plattform für mehrere Materialien, europaweit übertragbar. Mehr in der Vision

Geschäftsführung · Finanzen & Steuerung
„Wirkung entsteht, wenn die Zahlen stimmen - und alle verstehen, worum es geht.“

Werkstatt & Außenwirkung
„Was es nicht gibt, müssen wir bauen - und zwar groß genug, dass es zählt.“

Digitales, Technologie & Prozesse
„Technologie ist kein Selbstzweck - sie muss echte Probleme lösen.“
Das Team arbeitet überwiegend ehrenamtlich, die Geschäftsführung nebenberuflich.
Wohin wir wollen
40.000+ Sammelstandorte, 500+ Spendenpartner, eine Plattform für mehrere Materialien.
Heute sind es 35. Jede neue Tonne bringt uns näher hin.